Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

auch in diesem Monat gibt es wieder viel Wissenswertes zu berichten.

Das EEG und die gesunkene Einspeisevergütung machen Solarstrom als Kapitalanlage immer uninteressanter. Stromerzeugung zum Eigenverbrauch wird die Motivation der Stunde.

An dieser Stelle ganz interessant: Umweltminister Altmaier hat in einer Pressemitteilung des BMU vom 8.7.13 den Rückgang der PV Installation um 40-50%  aktuell als großen Erfolg bezeichnet. Die Vergütungssätze seien in den letzen Jahren um 2/3tel zurückgegangen. Wie wahr!!!  

 Gleichzeitig explodieren die Energiepreise und wenn Unternehmen wie Vattenfall als einer der 4 größten Energieversorger sich aus dem deutschen Strommarkt zurückziehen wollen ist das ein weiteres Indiz für die Komplexität dieses Marktes.
 Uns als Verbraucher stellt sich die Frage wo die ganzen Preiserhöhungen denn schlussendlich hinfließen?
 Für Kohlestrom werden immer wieder Energiepreise von 4 ct/kwh genannt. Interessant ist dass  Deutschland hier den Exportanteil im letzen Jahr deutlich steigern konnte.

Allerdings ist Kohlestrom kein sauberer Strom und grade hier war die Diskussion mit unterirdischen CO2 Speichern als Alternative die verblüffender Weise wieder aus der Öffentlichkeit verschwunden ist. Man erkennt hier ganz klar dass Folgekosten nicht berücksichtigt werden ( Umweltbilanz) und Kohle an sich ist von jeher ein subventionierter Energieträger.

 Bei  der Einweihung eines der größten Braukohlekraftwerke am 14.08.12 in Neurath hat Herr Altmaier nun wieder gesagt, dieses Kraftwerk leiste einen wesentliche Beitrag zu Energiewende. Wir lassen diese Aussage einmal unkommentiert.

 Denn großer Gewinner bei den Energiepreiserhöhungen ist natürlich der Staat, dessen Steuereinnahmen hier massiv partizipieren und der ohne Energiewende deutliche Erklärungsnot hätte, aus welchen Töpfen er seine dringend benötigten  Einkünfte denn nun generieren kann.

 Es gibt aber noch einen Gewinner: Die deutsche Industrie hat durch den Verzicht der EEG Umlage auf Industriestrom im vergangenen Jahr 4,3 Milliarden!! Euro gespart (Quelle IWR Institut). Nach Studien des BUND macht dies immerhin 1 ct/KWh  der EEG Umlage, mithin 20% aus. Eine sehr interessante Zahl…. 

Wo wir bei Zahlen sind: 
82% der Deutschen stehen nach einer aktuellen Studie der Agentur für Erneuerbare Energien hinter der Energiewende.
Und der Solargigant Solarworld, der nun ja dank Kapitalzuschuss aus Arabien und Beschluss der Aktionär, auf 95% des Aktienwertes zu verzichten um das Unternehmen vor der Insolvenz zu retten, führt aktuell Gespräche mit Bosch, um deren von Schließung bedrohte Solarsparte aufzukaufen. 

Es bleibt also spannend!
 

Zu unseren News:




Solares Heizen



Helisol halt seit vielen Jahren Grammer Solarluftkollektoren im Programm. Bei uns in der Ausstellung können Sie auch gerne einen Musterkollektor begutachten. Was passiert bei dieser Technik?
Aus Solarzellen gewonnener Strom treibt einen Ventilator an, der gefilterte Außenluft durch den wärmegedämmten Luftkollektor aus Aluminium saugt. Die frische Luft wird dabei aufgeheizt und über ein isoliertes Rohr ins Haus geleitet. Wenn die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, schaltet das System mit Hilfe eines Thermostats automatisch ab. Auch bei längerer Abwesenheit ist somit ein trockenes und gesundes Raumklima gewährleistet. TwinSolar compact ist vollkommen autark und kommt ganz ohne konventionellen Energieeinsatz aus. Und das Beste: Sie können bis zu 20 % Ihrer Heizkosten sparen.


Für Kunden, die sich fürs solare Heizen interessieren, haben wir erfreuliche Nachrichten:
TwinSolar Compact Kollektoren kosten ab dem 01.07.2013 erheblich weniger.

Endkunden Komplettsystem
Preis inkl. MwSt.
Twin 1.3 compact inkl. Montagesystem
990,00 €
Twin 2.0 compact inkl. Montagesystem
1.290,00 €
Twin 4.0 compact inkl. Montagesystem
2.290,00 €
Twin 4.5 compact inkl. Montagesystem
2.590,00 €
Twin 6.0 compact inkl. Montagesystem
2.890,00 €

Vorteile des solaren Heizens:

  • frische und warme Luft
  • angenehmes und gesundes Raumklima
  • schützt vor Feuchtigkeit und Schimmel
  • emissionsfreie Solarwärme
  • weniger Heizkosten
  • wartungsfreier Betrieb

TwinSolar Compact Kollektoren haben jetzt den besten Preis und schon immer die beste Qualität aller Mitbewerber Kollektoren. 
Weitere Infos erhalten Sie unter: www.twinsolar.com und www.helisol.de.

Quelle: Grammer Solar

Die neuen EEG-Vergütungssätze



Hier sehen Sie die aktuellen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 01.08.2013 im Überblick!
Dach- und Freiflächenanlagen 01.05.2013 – 31.10.2013

Wichtig! Es gilt die technische Inbetriebnahme.


Monat der Inbetriebnahme
Bis  10 kWp
(Ct / kWh)
10 – 40 kWp
(Ct / kWh)
Ab 40 kWp bis
1.000 kWp
(Ct / kWh)
Ab 1.000 kWp bis 10 MWp
(Ct / kWh)
Ab  1. Mai 2013
15,63
14,83
13,23
10,82
Ab 1. Juni 2013
15,35
14,56
12,99
10,63
Ab 1. Juli 2013
15,07
14,30
12,75
10,44
Ab 1. August 2013
14,80
14,04
12,52
10,25
Ab 1. September 2013
14,54
13,79
12,30
10,06
Ab 1. Oktober 2013
14,27
13,54
12,08
09,88


Quelle: Energiebau
Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt Energiebau und Helisol Solar keine Gewähr.


Import-Zölle Beschlossen



Das Thema, welches die Solarbranche wohl derzeit am meisten beschäftigt: Einfuhrzoll. 

Wie bekannt wurde, hat sich die EU-Kommission für die Einführung von vorläufigen Anti-Dumpingzöllen gegen kristalline PV-Module aus China entschieden.
Ab dem 06.08.2013 werden die betroffenen Module bzw. Hersteller mit einem Einfuhrzoll von 47 % belegt. Der Mindestpreis liegt jetzt bei 56 Ct / Watt. Das bedeutet, dass sich die Preise für Solaranlagen um ca. 40,00 Euro pro kWp erhöhen.

Die EU will ihre Untersuchungen illegaler Subventionen an chinesische Solarhersteller weiterführen.
Was bedeutet dies für uns? Deutsche Module werden preislich wettbewerbsfähiger. 

 Helisol kann aktuell günstig Module des deutschen Herstellers Solarwatt anbieten. Dies können gegen einen Mehrpreis von 30 €/KWp für die Dauer von 5 Jahren gegen alle Gefahren herstellerseitig versichert werden. Solarwatt liefert auch transparente Glas-Glas Module für Terrassenüberdachungen oder Wintergärten.

 Wer ist Solarwatt? Der kleine Hersteller aus Dresden hat einen soliden Hintergrund: Stefan Quandt (die Quandt Familie ist Gründerfamilie und immer noch Hauptaktionär an der BMW AG sowie vieler anderer deutscher Unternehmen, ein Mann der sicherlich nur Investitionen mit Weitblick tätigt) hat sich hier aktuell als Hauptaktionär eingekauft. Ein deutliches Signal also für deutsche Solarmodule!

Bei Fragen oder Anregungen, können Sie uns gerne jederzeit unter newsletter@helisol.de erreichen.

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Impressum

Firmenanschrift
Geschäftsführer
Helisol | Solares Bauen
Dipl. Ing. Erik Liebert
Auf Bösselhagen 16 a

D-31535 Wunstorf

Tel.: 05031-972328

Fax.:05031-972329

Email: info@helisol.de

Internet: www.helisol.de




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